Floristinnen arbeiten hauptsächlich in Blumenfachgeschäften. Neben Sträussen und Gefässfüllungen für den alltäglichen Gebrauch gestalten sie Werkstücke für verschiedene Anlässe und Feiertage. Da werden zum Beispiel Brautsträusse gebunden oder die festliche Hochzeitstafel geschmückt, aber auch Trauerkränze sowie Dekorationen für Kirchen angefertigt und vieles mehr. In den Tagen vor Ostern, dem Muttertag oder in der Adventszeit und nicht zuletzt am Valentinstag herrscht in Blumenfachgeschäften meist besonders reger Betrieb.

 

Floristin EFZ / Floristin mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis
3-jährige Berufsbildung

Floristinnen EFZ verfügen über breites Fachwissen in Botanik, Floristik und Gestalten zur Pflege und Verarbeitung von Schnittblumen und Pflanzen. Dabei beherrschen sie die entsprechenden Techniken und setzen Werkstoffe und Hilfsmittel fachgerecht, ökologisch sinnvoll und nach den Bedürfnissen der Kundschaft ein. Sie beraten Kunden umfassend zu den verschiedensten Anlässen und Gestaltungsmöglichkeiten. Ihr Angebot und ihre Dienstleistungen wissen sie erfolgreich zu präsentieren und zu verkaufen.

Voraussetzungen:

  • abgeschlossene Volksschule
  • Sinn für Ästhetik
  • Interesse an Blumen und Pflanzen
  • Handwerkliches Geschick, gestalterische Fähigkeiten und sorgfältige Arbeitsweise
  • Freude am Kundenkontakt
  • gute Gesundheit (Floristen stehen meist bei der Arbeit und oft in eher kühlen Räumlichkeiten)

Schulische Bildung:

  • 1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule
  • Berufsbezogene Fächer: Floristik, Gestalten, Botanik und Verkauf
  • Allgemeinbildung
  • Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während oder nach der EFZ-Grundbildung, die Berufsmaturitätsschule besucht und die eidgenössische Berufsmaturität erworben werden. Die Berufsmaturität ermöglicht das Studium an einer Fachhochschule, je nach Studienrichtung prüfungsfrei oder mit Aufnahmeverfahren.

Überbetriebliche Kurse (gesamt 9 Tage):

  • Grundfertigkeiten der Floristik, Trauerfloristik, Verkauf-Beratung, Festliche Floristik

Lehrwerkstätten:

  • Kantonale Gartenbauschule Oeschberg
  • Ecole pour fleuriste in Lullier
  • Weiterbildung:

Nach abgeschlossener Berufsbildung Floristin EFZ und weiterer Praxiserfahrung von mindestens 2 Jahren kann die Berufsprüfung – Florist mit eidg. Fachausweis – absolviert werden. Mit diesem Fachausweis und einem weiteren Jahr Berufserfahrung werden Floristen zur Meisterprüfung zugelassen.

pdf icon redWegleitung Qualifikationsverfahren EFZ 2015

 

Floristin EBA / Floristin mit eidgenössischem Berufsattest
2-jährige Berufsbildung

Floristinnen EBA verfügen über grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten zur Pflege und Verarbeitung von Schnittblumen und Pflanzen. Dabei beherrschen sie die entsprechenden Techniken und setzen Werkstoffe und Hilfsmittel fachgerecht und ökologisch sinnvoll ein. Sie sind fähig einen einfachen Verkauf durchzuführen.

Voraussetzungen:

  • abgeschlossene Volksschule
  • Sinn für Ästhetik
  • Interesse an Blumen und Pflanzen
  • Handwerkliches Geschick und sorgfältige Arbeitsweise
  • Freude am Kundenkontakt
  • gute Gesundheit (Floristen stehen meist bei der Arbeit und oft in eher kühlen Räumlichkeiten)

Schulische Bildung:

  • 1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule
  • Berufsbezogene Fächer: Floristik, Gestalten, Botanik und Verkauf
  • Allgemeinbildung
  • Überbetriebliche Kurse (gesamt 6 Tage):
  • Grundfertigkeiten der Floristik, Verkauf, Technik, Gefässfüllung, Verkauf

 

Mit Erwerb des eidg. Berufsattests kann die Floristin EBA im 2. Lehrjahr der EFZ einsteigen und in zwei weiteren Ausbildungsjahren den eidg. Fähigkeitsausweis – Floristin EFZ – erreichen.

Weitere Informationen: www.florist.ch

pdf icon redWegleitung Qualifikationsverfahren EBA 2015

 

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